Brot ohne Mehl

Heute einfach mal ein Linktipp zu einem Rezept für Brot ohne Mehl von Inga Palme. Ok, das Rezept hat, aufgrund der ganzen Samen und Körner, schon einen hohen Fettanteil, aber es wäre ein Versuch wert. Weil nämlich Brot, vor allem frisches, zwar saulecker schmeckt, aber Reizdarmmenschen wegen dem Gluten Probleme machen kann.

Nach meinen Berechnungen hat das Rezept ca. 2800 kcal und beinhaltet 150g Fett (!), 190g Kohlehydrate (davon 31g Zucker), ca. 100g Eiweiß und 80g Ballaststoffe.
Vielleicht verrät Inga ja noch, wie viele Scheiben) so ein Brot ergibt.

Ich werde es das in der nächsten Zeit mal nachbacken und später berichten.

Einstweilen der Linktipp hier:

Brot ohne Mehl, mein neuer Liebling für gutes Essen

5 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo liebe Jutta,

    das ist ja toll, dankeschön :)
    Das ist ja spannend! Zum Zucker – ich verstehe nicht den Unterschied, zwischen: „Ich gebe Zucker dazu“ oder „Zucker ist in den Zutaten bereits drin.“ Da ich ja keinen Zucker beigemischt habe, dürfte es sich um „lieben“ Zucker handeln, richtig? Und die Fette sind ja vielfältiger Art und bekömmlich.

    Hatte während des Brot-Futterns täglich rund 100 Gramm weniger auf der Waage :D

    Anzahl Scheiben – hm… ca. 1 cm dick die Backform ist 30cm lang – also ca. 30 Scheiben. Ich werde beim nächsten Backen aber genau zählen :D

    LG :)
    Inga

  2. Mit meinem profundem Halbwissen. :-)

    Der in meinen Angaben ausgewiesene Zucker ist der Zucker, der in den Lebensmitteln drin ist. Kohlehydrate bestehen aus Zucker, aber auch aus Stärke.
    Unter den Begriff Zucker fallen alle Einfach- und Zweifachzucker wie Glucose und Fructose. Stärke ist ein Polysaccharid, also Mehrfachzucker.
    http://www.zentrum-der-gesundheit.de/zuckerlexikon.html

    Nun bin ich ganz sicher keine Ernährungsexpertin, aber ich verstehe den Wert Zucker so, dass es sich dabei um die Ein- und Zweifachzucker handelt, die im Lebensmittel enthalten sind. Weil nämlich bzgl. der Nahrungsmittel eine Kennzeichnungspflicht besteht, wonach eben der Mengenanteil dieser Zucker benannt werden muss.

    Ein- und Zweifachzucker gehen „schnell ins Blut“, wie man so sagt, und lassen deshalb das Insulin schnell ansteigen – bestes Beispiel: Traubenzucker. Also mal nicht so gut.Stichwort: Glykämischer Index. Stärke ist auch Zucker, muss aber erst vom Körper zu Glucose umgewandelt werden. Zum Beispiel: die KH im Vollkornbrot, deswegen sättigt es länger und gleicht den Insulinspiegel aus.
    Dein Brot hat einen vergleichsweisen geringen Anteil an diesen Zuckern (meine ich), also: alles gut.

    Fette gibt’s zwar massig, aber erstens, bin ich mal kein genereller Fettgegner. Ist nur so, dass man so ein Brot nicht essen kann, wie „geschnitten Brot“. Schon allein wegen den Konsequenzen für die Verdauung … ;-) Kalorienmäßig dürften das, über den Daumen gepeilt, 100 kcal pro Scheibe sein.

    Also, wenn ich es nachbacke, werde ich die Nährwerte und Mengen nochmal optimieren und nachberechnen.
    Auf jeden Fall mal ein toller Tipp dein Brot ohne Mehl :-)

  3. Ja, genau das hat mich immer verwirrt, danke Dir! Für mein Verständnis müsste auf Lebensmitteln draufstehen, wie hoch der Anteil von hinzugefügtem industriellem Zucker ist. Schon mekrwürdig, dass das nicht der Fall ist :-)

    Verdauung – ich gehöre zu den Zeitgenossen, die mit einem recht kapriziösen Darm „gesegnet“ sind. Mit dem Brot hatte ich absolut null Probleme. Keine Blähungen, kein flotter Otto und dergleichen – nix, niente, null. Scheint ein Phänomenbrot zu sein :D Bin sehr gespannt auf Deine Nährwertoptimierung – wirst Du auch darüber bloggen?

  4. Sehr wahrscheinlich schon, aber es ist eine Frage der Zeit ;-)
    Wennst magst, kannst das ja auch selber machen.
    Looook at your mailbox … ;-)

  5. Für mein Verständnis müsste auf Lebensmitteln draufstehen, wie hoch der Anteil von hinzugefügtem industriellem Zucker ist.

    Also eigentlich nicht, denn es ist ja egal, ob in einem Lebensmittel die Einfachzucker schon enthalten sind oder ob sie durch Industriezucker hinzugefügt werden. Zucker aus Rüben oder Früchten ist imho nicht wirklich ein gesünderer Zucker. Und es geht ja immer nur um die Gesamtmenge der Einfach- und Zweifachzucker, also der Zuckerstoffe, die vom glykämischen Index her nicht so dolle gut sind. Also süßes Obst ist aus diesem Blickwinkel betrachtet gar nicht so gesund. Jedenfalls nicht, wenn man übermäßig viel davon isst. Süss bleibt Süss. Gesund sind am Obst immer nur die Vitamine und die sekundären Pflanzenstoffe.